Das Hirn nutzen beim Schreiben

Letzte Woche wurde ich von einer Gruppe IT-Techniker herausgefordert. Sie schauten schon beim Betreten des Seminarraums skeptisch, weil Papier und bunte Stifte auf den Tischen lagen. Ich konnte es förmlich auf ihren Gesichtern lesen: Was sollen die Stifte? Wir sind hier, um unsere E-Mails prägnanter zu formulieren! Mit Humor und Charme konnte ich die Herren dann doch davon überzeugen, sich auf die vorgeschlagenen Übungen einzulassen. In diesem Workshop wurde mir mehr denn je klar, wie sehr unsere Gehirnhälften unser Denken prägen.

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Weniger ist mehr! Downshifting im Leben und im Schreiben

Der Jahreswechsel war für mich wieder eine Zeit zum Auftanken, Lesen und darüber Nachdenken, was ich im neuen Jahr erreichen will. Dabei ist mir, wie ein Wink des Schicksals, ein Artikel über „Downshifting“ in die Hände gefallen. Der Artikel hat meinen Entschluss bestärkt: Weniger ist mehr! Weniger Ziele, dafür nur solche, die mir wirklich wichtig sind und mich weiterbringen. Und: fokussierter schreiben!

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Wer gut schreiben will, muss lesen!

a style="background-color:black;color:white;text-decoration:none;padding:4px 6px;font-family:-apple-system, BlinkMacSystemFont, "San Francisco", "Helvetica Neue", Helvetica, Ubuntu, Roboto, Noto, "Segoe UI", Arial, sans-serif;font-size:12px;font-weight:bold;line-height:1.2;display:inline-block;border-radius:3px" href="https://unsplash.com/@claybanks?utm_medium=referral&utm_campaign=photographer-credit&utm_content=creditBadge" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="Download free do whatever you want high-resolution photos from Clay Banks">unsplash-logoClay Banks

Lesen ist Kino im Kopf! Mit diesem Slogan hat der österreichische Buchhandel Werbung gemacht, als ich damals meine Buchhändler-Lehre absolvierte.

Nur wenig kann die Phantasie und den Schreibstil so bereichern, wie lesen. In meinen Seminaren erzähle ich gerne, wie groß der aktive Wortschatz von Goethe war: 20.000 Wörter. Der durchschnittliche Österreicher hat heute einen aktiven Wortschatz von 2.000 Wörtern – entsprechend wortkarg sind dann auch unsere Texte. Indem wir lesen, können wir unseren Wortschatz erweitern und damit auch unsere Texte bereichern.

Als gelernte Buchhändlerin möchte ich daher heute ein Plädoyer fürs Lesen halten und Ihnen fünf Tipps geben, wie Sie mehr Zeit fürs Lesen finden:

 

1.) Lesen Sie, was Sie wollen.

Die Zeiten, als Ihnen Ihr Deutschlehrer vorgeschrieben hat, was Sie lesen müssen, sind vorbei. Sie müssen sich daher nicht mit Klassikern quälen, wenn Ihnen diese nicht gefallen. Wenn Sie gerne Krimis, Science Fiction oder Liebesromane lesen – vollkommen egal! Wenn Sie ein neues Hobby beginnen oder wieder einmal herzlich lachen wollen – lesen Sie! Je abwechslungsreicher Ihr Lesestoff, desto besser. Also lesen Sie bitte nicht nur die Kronen Zeitung, Österreich oder Heute – denn die werden Ihren Wortschatz nicht wirklich erweitern.

 

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Was ist Ihr Text wert?

Letzte Woche hielt ich ein Seminar für kleine, regionale Lebensmittelhersteller in Oberösterreich. Während des Seminars wurde ich von den Teilnehmern gefragt, ob ich auch Ghostwriting anbiete. Prinzipiell ja, aber: Was ist Ihnen ein Text wert?

Das spannende beim Schreiben ist, dass wir es alle in der Schule gelernt haben und daher eigentlich können sollten. Trotzdem fällt es vielen schwer. Von Grafikern und Webdesignern höre ich immer wieder die gleiche Geschichte: Der Folder oder die Website wären längst fertig, wenn der Kunde endlich den Text liefern würde. Manche Projekte ziehen sich über Monate, weil der Kunde entweder eine ernsthafte Schreibblockade hat oder mit dem Text trotz mehrfacher Überarbeitung nicht zufrieden ist.

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Das liest doch keiner!

Letztens wurde ich von einem Seminarteilnehmer mit resignierter Stimme gefragt:“Wozu soll ich mir das antun? Wozu so viel Überlegungen und Zeit in einen Text investieren, wenn es die Kollegen dann doch nicht lesen?“ Die Frustration war dem armen Mann anzusehen. Schreiben fiel ihm schwer und aufgrund der Rückfragen merkte er, dass seine Mails und Berichte nicht gelesen wurden.

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Große Textprojekte bewältigen

Immer wieder werde ich im Seminar gefragt: Wie schafft man es große Textprojekte über 50 oder mehr Seiten zu bewältigen? Die Menschen, die mich das fragen haben oft die blanke Panik ins Gesicht geschrieben und fügen der Frage dann noch hinzu:“ Ich kann mir ja nicht wochenlang frei nehmen, um zu schreiben.“ Brauchen Sie auch nicht, beruhige ich dann immer.

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Schreiben für die Marke ICH

Immer mehr machen sich Gedanken, wie es beruflich weitergeht. Die Angst um den eigenen Job hängt wie ein Damoklesschwert über uns. Fleißig sein und gute Leistung bringen allein genügt jedoch nicht. Besonders dann nicht, wenn es niemand bemerkt. Mehr denn je wird es in Zukunft wichtig sein die Marke ICH auszubauen und sich selbst als Expertin zu positionieren. Wenn jedem bekannt ist, wofür Sie stehen und worin Sie Expertin sind, kann das helfen Ihren Arbeitsplatz zu sichern.

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Schreiben ist wie Laufen

Meine SeminarteilnehmerInnen kennen dieses Zitat von Natalie Goldberg. Doch ich habe in den letzten Wochen mehrfach am eigenen Leib erlebt, wie wahr diese Aussage ist. So wie es mir an manchen Tagen Überwindung kostet die Laufschuhe anzuziehen und los zu laufen, hab ich auch beim Rohtext schreiben meines Buches diese Phase erlebt. Ich hab jede Menge Ausreden gefunden, warum ich jetzt nicht schreiben konnte. Noch schnell Fenster putzen, bevor der nächste Regen kommt. Die Katzen endlich zu bürsten, weil das schon überfällig ist. Noch etwas recherchieren, bevor ich darüber schreibe. Doch dann hab ich mich an daran erinnert, was ich meinen TeilnehmerInnen im Seminar sage – Schreiben braucht Übung.

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