Das liest doch keiner!

Letztens wurde ich von einem Seminarteilnehmer mit resignierter Stimme gefragt:“Wozu soll ich mir das antun? Wozu so viel Überlegungen und Zeit in einen Text investieren, wenn es die Kollegen dann doch nicht lesen?“ Die Frustration war dem armen Mann anzusehen. Schreiben fiel ihm schwer und aufgrund der Rückfragen merkte er, dass seine Mails und Berichte nicht gelesen wurden.

Den Leser verführen

Durch ein Buch, dass ich kurz davor gelesen hatte, kam ich auf eine Idee: Er musste die Kollegen zum Lesen verführen!

Wir wollen mit unseren Texten etwas bewirken. Diese sollen meist über die bloße Dokumentation hinausgehen. Dazu muss ich dem Leser auf Augenhöhe begegnen, statt ihn von oben herab zutexten.

In dem Sie sich auf Ihren  Leser einstellen und ihm auf einer persönlichen Ebene begegnen, wird der Text interessanter für den Leser. Oder können Sie sich vorstellen jemand zu verführen, wenn Sie distanziert sind? Eben! In unseren Texten sind wir aber häufig distanziert. Wir sind weit weg vom Leser und lassen nichts von unserer Persönlichkeit im Text durchblicken.

Mach es sexy!

Schreiben ist ein Ausdruck Ihrer Persönlichkeit! Wir spiegeln mit unseren Texten wieder, wer wir sind und welche emotionale Intelligenz und Kompetenz wir haben.

Unsere Persönlichkeit kombiniert mit der Überlegung welchen Nutzen mein Leser vom Text hat – das ist sexy!

Allen, die noch mehr Ideen haben wollen, wie Sie ihren Text sexy machen können, empfehle ich das Buch „Verführung mit Worten“ von Karen Christine Angermayer. Ich habe noch nie beim Lesen eines Buches übers Texten so viel gelacht.

 

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